Home
UvH:
Übersicht
Unsere Lehrer
Schulordnung
Virtuelle Tour
Ulrich von Hutten
Fachbereiche
Kooperationen
AGs
Wettbewerbe
Chronik
Informationen
100 Jahre UvH
Charité Campus Benjamin Franklin

Wenn Sekunden zählen - Ersthelfer-Ausbildung an der UvH in Zusammenarbeit mit dem Charité Campus Benjamin Franklin

Der plötzliche Herztod

Der plötzliche Herztod ist in Deutschland die häufigste Todesursache. Jährlich versterben mehr als 140.000 Menschen, fast 350 täglich, innerhalb von zwei Stunden nach Auftreten der ersten Symptome. Ein großer Teil dieser Patienten könnte gerettet werden, wenn durch Ersthelfer moderne, lebensrettende Sofortmaßnahmen rechtzeitig flächendeckend zum Einsatz kommen würden.

Dem plötzlichen Herztod liegt in über 90% der Fälle die lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung Kammerflimmern zu Grunde, verursacht durch eine akute elektrische Instabilität des Herzens. Betroffene Patienten haben keine Überlebenschance, wenn nicht innerhalb von wenigen Minuten Kammerflimmern durch einen Elektroschock, der sog. Defibrillation, beendet wird.



Automatische Externe Defibrillatoren

Die Behandlung von Patienten ist in Deutschland grundsätzlich auf Ärzte und Heilpraktiker beschränkt und die Durchführung der Defibrillation im Regelfall eine ärztliche Maßnahme. Der Notarzt diagnostiziert am Monitor das EKG des Patienten und fällt dann die Entscheidung zur Elektroschockabgabe. Moderne automatische externe Defibrillatoren der neusten Gerätegeneration gestatten allerdings aufgrund ihrer Mikroprozessortechnik die lebensrettende Defibrillation auch nach entsprechender ärztlicher Ein- und Anweisung durch qualifizierte Ersthelfer durchführen zu lassen.








Hierbei wird das über spezielle Elektroden abgeleitete EKG digitalisiert und mittels eines elektronischen Detektionsalgorithmus analysiert. Mit höchster Sicherheit wird Kammerflimmern erkannt und von nicht defibrillationswürdigen Herzrhythmusstörungen unterschieden. Nur bei Vorliegen einer entsprechenden Herzrhythmusstörung stellen diese Geräte automatisch die Defibrillationsenergie zur Verfügung; Nur in diesem Fall kann der Anwender eine Defibrillation auslösen.



Wir haben es geübt!

Noch gibt es nur wenige dieser Geräte an öffentlichen Plätzen, doch das soll sich ändern! Nur, was nutzen sie, wenn niemand damit umgehen kann? Wir haben es gelernt und dabei gleich noch die Durchführung weiterer lebensrettender Maßnahmen unter fachkundiger Anleitung kennen gelernt und an den Übungspuppen ausprobiert.



Rate, wer zum Leben retten kommt...

Michael Lenski