Science-Olympiaden

Seit vielen Jahren finden - zunächst in Deutschland und dann international - die Science-Olympiaden statt. Die Wettbewerbe werden in Deutschland vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel betreut. Schüler der UvH nehmen immer wieder teil – z.T. mit gutem Erfolg.

Der Ablauf: In der ersten Runde werden Aufgaben mit Hilfe von Internet und Literatur zu Hause bearbeitet. Die Aufgaben gehen weit über das Schulniveau hinaus! Aber bei genügend Ausdauer und Interesse an den Naturwissenschaften kann man sie lösen. Die Korrektur übernimmt ein Lehrer, der sich beim IPN hat registrieren lassen.

Wer in der ersten Runde erfolgreich ist und genügend Aufgaben löst, darf sich einer Klausur in der Schule stellen. Hier sind die Aufgaben schon ziemlich schwer, kaum einer kann alles beantworten. Nun wird es spannend: Die 40-60 erfolgreichsten Teilnehmer aus ganz Deutschland werden zu einer mehrtägigen Veranstaltung mit Rahmenprogramm in Kiel eingeladen – ab jetzt natürlich auf Kosten der Veranstalter . Der Wettbewerb geht auch hier weiter: In Klausuren und experimentellen Prüfungen werden die 10 erfolgreichsten Jugendlichen ermittelt, die dann als Olympiateam Deutschland bei dem Internationalen Wettbewerb vertreten, der jedes Jahr in einem anderen Gastland ausgetragen wird.

Ins Olympiateam hat es noch kein Schüler der UvH gebracht, aber es ist auch schon eine besondere Leistung, auch nur die erste Runde erfolgreich zu überstehen. Unsere Teilnehmer in den letzten fünf Jahren:

  • Alexander Lehmann kommt in Physik 2010 bis in die dritte Runde, bisher das beste Ergebnis.

  • Max Faulhammer schafft 2011 locker die erste Runde in Chemie (an nur einen Nachmittag löst hinreichend viele Aufgaben!), hat dann leider aber keine Zeit mehr für den weiteren Wettbewerb. Ähnlich geht es Martin Maier zwei Jahre später.

  • Bei der IJSO 2014 (Internationale-Junior-Science-Olympiade) kommt Leander Düntsch in der zweiten Runde auf den 95. Rang in ganz Deutschland. Seiner Schwester Clara fehlt ein halber Punkt zu Weiterkommen, ähnlich knapp scheidet Yannick Schröder 2015 aus.

  • In den Wettbewerb in Biologie haben sich diese Jahr gleich drei Schüler gewagt: Melissa Gulde, Valentin Mehinagic, und Sophie Osterwald. Ein genauerer Bericht über den laufenden wettbewerb findet sich auf der Subpage!

Ähnlich, wenn auch nicht vom IPN in Kiel organisiert, läuft die Mathematik-Olympiade ab. Bei der Mathe-Olympiade besteht die erste Runde in einer Schulmeisterschaft, in der zweiten werden die Besten innerhalb des Bezirks und in der dritten die besten Rechenkünstler innerhalb Berlins ermittelt. Auch hier hat die UvH in den letzten Jahren erfolgreich teilgenommen – oder eigentlich besser: Sanyun Cho. Seine Erfolge sind beachtlich:2013/14 in Klassenstufe 9 kam er bis in die dritte Runde und erreichte innerhalb Berlins einen 3. Platz. 2014/15 in der Klassenstufe 10 schaffte er es ebenfalls in die dritte Runde und wurde innerhalb Berlins 9. In diesem Jahr (Wettbewerb 2015/16) ist er ebenfalls wieder dabei, die erste und zweite Runde hat er erfolgreich gemeistert, die dritte Runde steht noch bevor.